Alkohol im Verkehr

Im Verkehrsunterricht für alle OS-Klassen war dieses Mal die Problematik des Alkohols im Verkehr das Thema.
Fahren unter Einfluss von Alkohol ist eines der grössten Probleme für die Verkehrssicherheit. Alkohol beeinträchtigt die Fähigkeiten, die es zum Lenken eines Fahrzeugs braucht, und erhöht gleichzeitig die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Jugendliche fahren zwar noch nicht Auto, wohl aber Roller, Mofa und Fahrrad. Und die meisten von ihnen erwerben früher oder später den Führerausweis. Eine frühzeitige Sensibilisierung für die Gefahren des Alkohols ist also wichtig.
Im Jahr 2015 wurden bei Strassenverkehrsunfällen mit Alkoholbeteiligung 1'399 Personen leicht und 439 Personen schwer verletzt, 38 wurden getötet (bfu, 2016). Bei schweren Unfällen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Alkohol mit im Spiel war, grösser als bei leichteren Unfällen. Insgesamt sind alkoholbedingte Unfälle grundsätzlich als ein vermeidbares Risiko zu sehen.
Alkohol vermindert die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, schränkt das Sehfeld ein und entfaltet andere unmittelbare Wirkungen, die das Risiko eines Unfalls erhöhen – schon bei kleinen Konsummengen. Mit steigender Blutalkoholkonzentration werden die Wirkungen stärker, das Unfallrisiko nimmt zu. Auch Veränderungen der Emotionen, zum Beispiel Selbstüberschätzung und erhöhte Aggressivität, tragen erheblich zur Unfallgefahr bei.
Seit dem 1. Januar 2014 gilt für Neulenker ein absolutes Fahrverbot unter Alkoholeinfluss! 
Fazit: Wer trinkt fährt nicht!

Text: Bittel Oliver; Fotos: Zurbriggen Pascal & Bittel Oliver

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